Drucken ist Kommunikation. Am Tag der Druckkunst öffne ich mein Atelier und drucke meinen Holzschnitt „Autopoiesis“ (Auflage 100, nummeriert und signiert). Sie können mir dabei zuschauen und sich auch selbst beteiligen! Einen Druck schenke ich Ihnen!
Sonntag, 15. März von 13 – 18 Uhr, Gerichtstr. 10, 22765 Hamburg-Altona
Holzschnitt, 10 x 15, Charbonnel Schwarz 55985 auf Papier, 2026, Detlef Lemme
Der Anlaß für die bundesweiten Veranstaltungen und Ausstellungen ist die Aufnahme der traditionellen Drucktechniken in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission am 15. März 2018.
Seit 2019 beteiligen sich jedes Jahr um den 15. März herum bundesweit mehrere hundert Kulturinstitutionen und Einzelkünstler mit Ausstellungen und Druckvorführungen.
Alle Veranstaltungen finden Sie auf der Webseite des BBK-Bundesverbandes: http://www.tag-der-druckkunst.de
Über eine Deutschlandkarte können Interessierte nahe gelegene Veranstaltungen finden.
Arkadien ist in Ebersberg, bei München vom 2. bis 31. Mai 2025
Arkadien ist der Begriff, den Frieden im Diesseits zu finden, ein uralter Mythos. Et in Arcadia ego.
Für das vierte Arkadien-Festival in Ebersberg haben internationale Künstler*innen Großflächenplakate zum Phänomen KRIEG entworfen. Mangels Fördergelder können aber jetzt nicht, wie ursprünglich geplant, 20 Großflächenplakate im Stadtgebiet von Ebersberg gezeigt werden. Stattdessen findet das Festival stark verkleinert im Haus des Kunstvereins Galerie „Alte Brennerei“ statt: Auf einem Leuchttisch sind rund 70 der eingereichten Entwürfe (260) als Kleinbilddias zu betrachten, nur ein Plakat von Käthe Kruse aus Berlin wird im Raum groß präsentiert. Darauf stehen die Namen aller jemals stattgefundenen Kriege. Drei weitere Plakate im Nebenraum beinhalten lediglich den Text „Leer“ jeweils auf deutsch/englisch, hebräisch/arabisch, ukrainisch/russisch.
Zur Ausstellung findet über die gesamte Dauer ein umfangreiches öffentliches Symposium statt, der arcadiaTALK. Kurator Peter Kees diskutiert im Mini-Auto „Casalini Sulky“ mit wechselnden Gästen aus Kultur und Politik über die gegenwärtige kulturpolitische Situation und die Sparpolitik in der Kulturförderung.
Arkadien Festival #4 Vernissage am 2.Mai 2025 * Casalini Sulky (Foto: Peter Kees)
Arkadien Festival #4 * Talk im Casalini Sulky: Christiane Pfau und Peter Kees (Foto: Peter Kees)
Arkadien Festival #4 * Installation mit Plakat von Käthe Kruse und Leuchtisch (Foto: Peter Kees)
Arkadien Festival #4 * Detail Leuchtisch (Foto: Peter Kees)
Arkadien Festival #4 Thema KRIEG * Detlef Lemme – Schauer 2025
Arkadien Festival #4 * Casalini Sulky (Foto: Peter Kees)
Die beteiligten Künstler*innen sind:
David Adam (Dresden), Ilona Maria Amann (Pettendorf), Elfi Anderegg (Zürich, Schweiz), Dick Averns (Kanada), Eva Borner (Basel, Schweiz), Rolf Bremer (Berlin), Wolfgang Brenner (Paderborn), Georg Brückner (Dohma), barbara caveng (Berlin), Bernhard Draz (Berlin), Malika Eilers (Leipzig), Maximilian Erbacher (Brühl), Armin L. Fischer (Köln), Flora Franke (Wien, Österreich), Kuesti Fraun (Düsseldorf), Felix Freier (Bochum), Ju Giger (Zizers, Schweiz), Ulli Groetz (Berlin), Stephan Groß (Berlin), Katharina Gruzei (Linz & Wien, Österreich), Max Haarich (München), Eva Herter & Herbert Rometsch (München), Monika Huber (München), Desanka Ilic (Rimini, Italien), Markus Jäger (Karlsruhe), Patrick Kaluta Kalpone (Kongo), Ingrid Köhler (Haar), Rostyslav Koterlin (Ivano-Frankivsk, Ukraine), KOSCHIES (Potsdam), Silke Krah (Kirchhundem), Simone Krois (Feldkirchen), Käthe Kruse (Berlin), Oscar Lebeck (Leipzig), Edgar Leissing (Schwarzach, Österreich), Detlef Lemme (Hamburg), Marianne Lindow (Köln), Alberto Magrin (Genova, Italien), Albert Markert (Berlin), Peter Pierrot Mbikale, (Kinshasa, Kongo), Michael Merkel (Dresden), Christoph & Sebastian Mügge (Malmö und Kristianstad, Schweden), Iris Nölle-Wehn (München), Brigitte Nowatzke-Kraft (Karlsruhe), Jürgen Palmtag (Melisey, Frankreich), Oleksii Plakhotnyi (Weilheim), Ahmad Rafi (Frankfurt am Main), Sandra Ratkovic (Berlin), Yvonne Salzmann (Schandelah), Moran Sanderovich (Berlin), Susanne Schüffel (Berlin), Barbara Schulte Zurhausen (Aachen), Stefan Seffrin (Pickließem), Gine Selle (Frauenau), Adam Simon (New York, USA), stöckerselig (Basel/Zürich, Schweiz), Stanisław Świtała (Warschau, Polen), Jan Tomaschoff (Erkrath), Marie Jeanne Turnea-Luncz (Nürnberg), Sig Waller (Saarbrücken), Petra Winkelmeier (Ebersberg), Agatha Zobrist (Zürich, Schweiz)
Ein Fotoprojekt aus der Ukraine von Oleksandr Zinevich und Darina Dorogan
mit ergänzenden Positionen zeitgenössischer Kunst:
Andrea Nimax, Arne Lösekann, Detlef Lemme, Frauke Weldin, Gregory Eltringham, Jacqueline Christiansen, Jens Jürgens, Johannes Groht, Kateryna Kozlova, Klaas Wurtmann, Margit Tabel-Gerster, Oliver Kelm, Paolo Moretto, Uli Golub
und Werken aus: „I will live it for you“
Eröffnung: 20. März, 19 Uhr
Geöffnet jeweils Sa – Di, 18 – 21 Uhr
Finissage: 4. April, 15 – 19 Uhr
Ein Fotoprojekt aus der Ukraine mit einer thematischen Ergänzung zeitgenössischer Kunst Eröffnung am Donnerstag, den 20. März 2025 um 19 Uhr Im Anschluss geöffnet bis zum 4. April 2025 Es ist keine einfache Ausstellung. Aber eine, mit der es sich lohnt, auseinanderzusetzen. * In der den Ausstellungstitel gebenden Arbeit „Stolen Life“ von DARYNA DOROHAN und OLEKSANDR ZINEVYCH stehen die Personen vor ihren zerstörten Häusern, nackt, wie Neugeborene, und blicken ins Ungewisse. Es sind Menschen unterschiedlichen Alters, sozialen Status oder Geschlechts, aber im Angesicht des Unglücks gleich. „Für uns ist dieses Projekt eine Gelegenheit, das Wort „Krieg“ von der üblichen Terminologie loszulösen hin zu Begriffen wie „Liebe“, „Verlust“, “Familie“ und „Heimat“, um zu zeigen, wie schwierig es ist, unter den Bedingungen des Krieges zu leben. Kriege sollten im 21. Jahrhundert nicht stattfinden. Das Haus ist ein Bild für alles, was die Ukrainer:innen verlieren, für die Heimat, und für die gewöhnlichen und grundlegenden Dinge, die niemand wegnehmen zu können scheint… bis diejenigen kommen, die glauben, dass sie es können und es tun. Für uns ist die Kunst eine Sprache, die Menschen auf der ganzen Welt verbindet, unabhängig von Geschlecht, Alter und Hautfarbe. Und dieses Projekt ist eine Gelegenheit, einen Dialog über die Grundlagen einer demokratischen Gesellschaft zu führen.“ Das Projekt, das um die Welt reist, geht über die Ukraine hinaus. Die Welt leidet unter einer zunehmenden Anzahl von Kriegen auf dem ganzen Planeten. Es hat nicht nur die Aufgabe, Krieg aus einer anderen Perspektive zu betrachten, Gedanken und Dialoge anzuregen, sondern auch auf den Körper und die Kunst als mächtige Instrumente des Ausdrucks von Ideen und Sinnen hinzuweisen.
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Aufbau xpon-art, stolen life, Detlef Lemme: Schauer w + k
80 cm x 110 cm, Acryl auf Leinwand, 2025, stolen life
Der Anlaß für die bundesweiten Veranstaltungen und Ausstellungen ist die Aufnahme der traditionellen Drucktechniken in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission am 15. März 2018.
Organisiert vom Bundesverband des BBK finden gerade bundesweit mehr als 350 Veranstaltungen zur Druckkunst statt. Eine Liste aller Veranstaltungen findet ihr auf der Veranstalterseite: https://www.tag-der-druckkunst.de
Wanderausstellung mit 262 Mail-Art Objekten von 124 Kunstschaffenden!
Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellung am 22. Februar 2025 in der Bedürfnisanstalt in Hamburg-Altona!
VERNISSAGE: Sa. 22. Februar von 20 Uhr – 22 Uhr
DAUER: So 23. Februar – Do. 06. März 2025
ÖFFNUNGSZEITEN: Di – Fr: 17 – 20 Uhr, Sa + So: 14 – 20 Uhr
FINISSAGE: Do. 06. März von 17 – 20 Uhr
Beiträge von Bettina Schipping, George Riemann und Detlef Lemme
Es ist die Ausstellung der Einsendungen des internationalen Mail-Art-Wettbewerbs TANDEM MENSCH-KORALLE zum Klimaschutz 2020. Für diesen Wettbewerb sollte ein frei gewählter Aspekt der Beziehung Mensch – Koralle thematisiert werden, denn Koralle und Mensch sind einander ähnlicher als gedacht. (!)
Am Wettbewerb beteiligten sich insgesamt 124 Kunstschaffende aus 68 Orten in 10 Ländern auf 3 Kontinenten, 9 (!) davon leben und arbeiten hier in Hamburg: Kerstin Bruchhäuser, Christina von Grote, Sarah Hacker, Detlef Lemme, Sue Limbach, Andrea Nimax, George Riemann, Imke Staats, Michael Thiel.
Zu sehen war diese Wanderausstellung bisher in: München, Düsseldorf, Köln, Kiel, Berlin, Bremen, Bremerhaven und wird nach Hamburg im April auch in Ulm zu sehen sein (weitere Ausstellungen sollen folgen).
Zur Ausstellung erscheint eine 32-seitige DIN A4-Broschüre mit Abbildungen sämtlicher 262 Exponate.
Verantwortlich: Clementine Klein (Köln)