Autor: Detlef Lemme

Selber Leben in der Galerie Ohne Namen 4.3. – 8.3.26

„Selber Leben“ von Detlef Lemme

Galerie Ohne Namen

Waitzstraße 13a
Hamburg-Othmarschen
(direkt am S-Bahnhof Othmarschen)

Wir freuen uns auf Ihren Besuch zur Vernissage am Mittwoch 4.3.26, 16 – 20 Uhr. Die Öffnungszeiten sind vom 5.3.26 bis 8.3.26 täglich von 14 – 19 Uhr. Die Finissage findet am Sonntag, 8.3.26 von 14 – 19 Uhr statt.

48 Stunden vor der Vernissage … (Foto: Detlef Lemme)

PR-Text:

Mit „selber leben“ gibt Detlef Lemme eine Antwort auf die Entfremdung von unserer Lebenswelt und den Selbstverlust durch Dauerbeschuß im Algorithmus. Er versucht Begriffe und Zusammenhänge zu vereinfachen, um sie begreifbar zu machen. An die Stelle der technisch perfekten Ästhetik setzt er subjektiven Duktus und Ausdruck.

„Dass er sich der alten und unmittelbaren Techniken von Aquarell und Holzschnitt bedient, ist allein schon deshalb bemerkenswert, weil er diese Verfahren angesichts und zu den Bedingungen der immer weiter fortschreitenden Digitalisierung für seine künstlerisch kritische Kommentierung einzusetzen weiß. Seine Stimme ist demnach eine Gegenstimme – künstlerisch, die dem Intransparenten, Unübersehbaren und Unentscheidbaren, das mit Virtuellem und Digitalem so gut wie alles erfasst hat, etwas Überschaubares, Überprüfbares und Unmittelbares entgegenstellt.“ (Peter Funken)

Tag der Druckkunst 2026 15. März

Ausstellung und Druckvorführung

Herzliche Einladung!

Drucken ist Kommunikation. Am Tag der Druckkunst öffne ich mein Atelier und drucke meinen Holzschnitt „Autopoiesis“ (Auflage 100, nummeriert und signiert). Sie können mir dabei zuschauen und sich auch selbst beteiligen! Einen Druck schenke ich Ihnen!

Sonntag, 15. März von 13 – 18 Uhr, Gerichtstr. 10, 22765 Hamburg-Altona

 

 

Holzschnitt, 10 x 15, Charbonnel Schwarz 55985 auf Papier, 2026, Detlef Lemme

 


Der Anlaß für die bundesweiten Veranstaltungen und Ausstellungen ist die Aufnahme der traditionellen Drucktechniken in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission am 15. März 2018.

Seit 2019 beteiligen sich jedes Jahr um den 15. März herum bundesweit mehrere hundert Kulturinstitutionen und Einzelkünstler mit Ausstellungen und Druckvorführungen.

Alle Veranstaltungen finden Sie auf der Webseite des BBK-Bundesverbandes:
http://www.tag-der-druckkunst.de
Über eine Deutschlandkarte können Interessierte nahe gelegene Veranstaltungen finden.

monster tanzen still verborgen in räumen, die wir kaum verstehen

Galerie Morgenland | Sillemstr. 79 | 20257 Hamburg | 6.12.2025 – 21.12.2025

71 Künstler:innen äußern sich zum Thema:

monster tanzen still, verborgen in räumen, die wir kaum verstehn

Helga Albrecht, Christian M. Beier, Monika Bulang-Lörcher, Sophie Beyer, Louis Beyer, Claudia Blank, Bigit Bornemann, Julia Boyne, Annette Bülow, Almut Broer, Ferdinand Dammann, Beatrice Dettmann, Rita Draminski, Peter Döring, Arielle Drouard, Nicole Franz, Heike Freiburg, Evelyn Fricke, Maria Gawrosch, Maren Goldenbaum-Henkel, Susanne Gressman, Bibi Gündisch, Maren Hansen, Stefanie Harjes, Carmen Hillers, Pia Hodel-Winiker, Heilwig Jacob, Marianne Janze, Inge Kasprzak, Detlef Klein, Hanna Knirsch, Petra Kost, Sabine Kramer, Beate Kratt, Gabriele Kruk, Ute Kühn, Ulla Kutter, Dietrich Christoph, Britta Lembke, Detlef Lemme, Tilla Lingenberg, Gesa Lüdemann, Lillemor Mahlstaedt, Evelin Marin, Stanislava Maryšková, Barbara-Kathrin Möbius, Frauke Morlot, Miriam Naber, Matthias Oppermann, Stefan Oppermann, Anne-Katrin Piepenbrink, Barbara Pier, Klaus Pinter, Meinhard Raschke, Peter Reitberger, Pavel Richtr, Anne Saalfeld, Heike Scheunert, Maria Schmutte, Antje Schönau, Gabriele Schwark, Carla Sendelbach, Mareile Stancke, Ursula Steuler, Karin Syring, Vira Vaysberg, Friederike von Gehren, Frauke Weldin, Anja Witt, Barbara Witte, Tanja Soler Zang

Ausstellungseröffnung: Samstag 6. Dezember 2025 | 18 Uhr
Werkstattgespräch: Donnerstag 11. Dezember 2025 | 20 Uhr
Finissage: Sonntag 21. Dezember 2025 | 11-13 Uhr
Öffnungszeiten: Fr + Sa 16 – 18 Uhr | So 11-13 Uhr

Die Ausstellung wird gefördert durch Mittel der Freien und Hansestadt Hamburg

Einladung
Kartenentwurf von Barbara Pier

Midnight Hammer (June,22,2025), Detlef Lemme, Acryl, Bleistift auf Leinwand, 40 cm x 50 cm, 2025
Midnight Hammer (June,22,2025), Detlef Lemme, Detail

Beschreibung:

Ein Bowlerhut steht für Persönlichkeit und Würde. Die Reihe von Bowlerhüten am unteren Rand des Gemäldes symbolisiert eine Mehrzahl von Menschen. Die Reihe von Bomben (GBU-57) ganz oben im Gemälde stellt die Bedrohung durch technologische Überlegenheit dar. Gerade ist es statisch, doch in der Vorstellung kommt der Tod als Möglichkeit in Betracht. Das Datum an der unteren Bildkante „June, 22, 2025“ ist das vom Angriff der USA auf die Atomanlagen im Iran.

Kunst-Auktion im Hamburger Hospiz 2025, einfachSEIN

Auch in diesem Jahr veranstaltet das Hamburger Hospiz wieder eine Benefizauktion mit Ausstellung im Helenenstift in Hamburg-Altona. Auf die 82 Werke zum Thema EinfachSEIN können Sie vor Ort und auch online vom 5. Oktober bis zum 7. Dezember 2025 mitbieten.

Die Eröffnung der Ausstellung im Helenenstift ist am 5. Oktober 2025 um 11 Uhr. (Anmeldung erbeten: 389075-0). Zeitgleich wird auch die online-Auktionsseite freigeschaltet: auktion.hamburger-hospiz.de

Bitte unterstützen Sie die Arbeit im Hospiz!

 

Einladungsflyer download

Adresse:

Stiftung Hamburger Hospiz
Helenenstraße 12
22765 Hamburg

auktion.hamburger-hospiz.de


 

einfachSEIN; sich den Hut aufsetzen und in Würde tragen. Ultramarin heißt „über das Meer“, es steht für mich auch für Sehnsucht und Reise. Ich freue mich sehr, die wichtige Hospizarbeit mit meinem kleinen Beitrag unterstützen zu können!

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Arkadien Festival #4 * WAR 02.05 – 31.05.

Arkadien ist in Ebersberg, bei München vom 2. bis 31. Mai 2025

Arkadien ist der Begriff, den Frieden im Diesseits zu finden, ein uralter Mythos. Et in Arcadia ego.

Für das vierte Arkadien-Festival in Ebersberg haben internationale Künstler*innen Großflächenplakate zum Phänomen KRIEG entworfen. Mangels Fördergelder können aber jetzt nicht, wie ursprünglich geplant, 20 Großflächenplakate im Stadtgebiet von Ebersberg gezeigt werden. Stattdessen findet das Festival stark verkleinert im Haus des Kunstvereins Galerie „Alte Brennerei“ statt: Auf einem Leuchttisch sind rund 70 der eingereichten Entwürfe (260) als Kleinbilddias zu betrachten, nur ein Plakat von Käthe Kruse aus Berlin wird im Raum groß präsentiert. Darauf stehen die Namen aller jemals stattgefundenen Kriege. Drei weitere Plakate im Nebenraum beinhalten lediglich den Text „Leer“ jeweils auf deutsch/englisch, hebräisch/arabisch, ukrainisch/russisch.

Zur Ausstellung findet über die gesamte Dauer ein umfangreiches öffentliches Symposium statt, der arcadiaTALK. Kurator Peter Kees diskutiert im Mini-Auto „Casalini Sulky“ mit wechselnden Gästen aus Kultur und Politik über die gegenwärtige kulturpolitische Situation und die Sparpolitik in der Kulturförderung.

Das Festivalprogramm und weitere Infos auf der Webseite: http://arkadienfestival.embassy-of-arcadia.eu/

Hier Bilder des ersten Festival-Wochenendes:

Arkadien Festival #4 Vernissage am 2.Mai 2025 * Casalini Sulky (Foto: Peter Kees)

 

Arkadien Festival #4 * Talk im Casalini Sulky: Christiane Pfau und Peter Kees (Foto: Peter Kees)

 

Arkadien Festival #4 * Installation mit Plakat von Käthe Kruse und Leuchtisch (Foto: Peter Kees)

 

Arkadien Festival #4 * Detail Leuchtisch (Foto: Peter Kees)

 

Arkadien Festival #4 Thema KRIEG * Detlef Lemme – Schauer 2025

 

Arkadien Festival #4 * Casalini Sulky (Foto: Peter Kees)

Die beteiligten Künstler*innen sind:

David Adam (Dresden), Ilona Maria Amann (Pettendorf), Elfi Anderegg (Zürich, Schweiz), Dick Averns (Kanada), Eva Borner (Basel, Schweiz), Rolf Bremer (Berlin), Wolfgang Brenner (Paderborn), Georg Brückner (Dohma), barbara caveng (Berlin), Bernhard Draz (Berlin), Malika Eilers (Leipzig), Maximilian Erbacher (Brühl), Armin L. Fischer (Köln), Flora Franke (Wien, Österreich), Kuesti Fraun (Düsseldorf), Felix Freier (Bochum), Ju Giger (Zizers, Schweiz), Ulli Groetz (Berlin), Stephan Groß (Berlin), Katharina Gruzei (Linz & Wien, Österreich), Max Haarich (München), Eva Herter & Herbert Rometsch (München), Monika Huber (München), Desanka Ilic (Rimini, Italien), Markus Jäger (Karlsruhe), Patrick Kaluta Kalpone (Kongo), Ingrid Köhler (Haar), Rostyslav Koterlin (Ivano-Frankivsk, Ukraine), KOSCHIES (Potsdam), Silke Krah (Kirchhundem), Simone Krois (Feldkirchen), Käthe Kruse (Berlin), Oscar Lebeck (Leipzig), Edgar Leissing (Schwarzach, Österreich), Detlef Lemme (Hamburg), Marianne Lindow (Köln), Alberto Magrin (Genova, Italien), Albert Markert (Berlin), Peter Pierrot Mbikale, (Kinshasa, Kongo), Michael Merkel (Dresden), Christoph & Sebastian Mügge (Malmö und Kristianstad, Schweden), Iris Nölle-Wehn (München), Brigitte Nowatzke-Kraft (Karlsruhe), Jürgen Palmtag (Melisey, Frankreich), Oleksii Plakhotnyi (Weilheim), Ahmad Rafi (Frankfurt am Main), Sandra Ratkovic (Berlin), Yvonne Salzmann (Schandelah), Moran Sanderovich (Berlin), Susanne Schüffel (Berlin), Barbara Schulte Zurhausen (Aachen), Stefan Seffrin (Pickließem), Gine Selle (Frauenau), Adam Simon (New York, USA), stöckerselig (Basel/Zürich, Schweiz), Stanisław Świtała (Warschau, Polen), Jan Tomaschoff (Erkrath), Marie Jeanne Turnea-Luncz (Nürnberg), Sig Waller (Saarbrücken), Petra Winkelmeier (Ebersberg), Agatha Zobrist (Zürich, Schweiz)


Presseberichte (Stand 07.05.25):

Süddeutsche Zeitung 01.05.25: https://sz.de/li.3244770

Süddeutsche Zeitung 21.03.25: https://sz.de/li.3223140