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Mail-Art Ausstellung Tandem Mensch-Koralle

Wanderausstellung mit 262 Mail-Art Objekten von 124 Kunstschaffenden!

Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellung  am 22. Februar 2025 in der Bedürfnisanstalt in Hamburg-Altona!

VERNISSAGE: Sa. 22. Februar von 20 Uhr – 22 Uhr
DAUER: So 23. Februar – Do. 06. März 2025
ÖFFNUNGSZEITEN: Di – Fr: 17 – 20 Uhr, Sa + So: 14 – 20 Uhr
FINISSAGE: Do. 06. März von 17 – 20 Uhr

DIE BEDÜRFNISANSTALT
Bleickenallee 26a
22763 Hamburg
Bus Linien: 1 und 115


Beiträge von Bettina Schipping, George Riemann und Detlef Lemme


Es ist die Ausstellung der Einsendungen des internationalen Mail-Art-Wettbewerbs TANDEM MENSCH-KORALLE zum Klimaschutz 2020. Für diesen Wettbewerb sollte ein frei gewählter Aspekt der Beziehung Mensch – Koralle thematisiert werden, denn Koralle und Mensch sind einander  ähnlicher als gedacht. (!)
Am Wettbewerb beteiligten sich insgesamt 124 Kunstschaffende aus 68 Orten in 10 Ländern auf 3 Kontinenten, 9 (!) davon leben und arbeiten hier in Hamburg: Kerstin Bruchhäuser, Christina von Grote, Sarah Hacker, Detlef Lemme, Sue Limbach, Andrea Nimax, George Riemann, Imke Staats, Michael Thiel.

Weitere Informationen und Abbildungen aller Einsendungen: http://www.tandem-human-coral.info/pictures.htm

Zu sehen war diese Wanderausstellung bisher in: München, Düsseldorf, Köln, Kiel, Berlin, Bremen, Bremerhaven und wird nach Hamburg im April auch in Ulm zu sehen sein (weitere Ausstellungen sollen folgen).
Zur Ausstellung erscheint eine 32-seitige DIN A4-Broschüre mit Abbildungen sämtlicher 262 Exponate.
Verantwortlich: Clementine Klein (Köln)

Herzliche Grüße von Clementine und Detlef!

Vanitas, Kunst über Eitelkeit im Schauraum

Wendland.Elbe Schauraum in Hamburg-Altona

Die Ausstellung „Vanitas! Vanitatum Vanitas!“ öffnet ihre Türen für einen künstlerischen Dialog über die Vergänglichkeit des Lebens, die Nichtigkeit weltlicher Freuden und die Suche nach dem Unvergänglichen. Der Titel zitiert ein Gedicht von Andreas Gryphius (1616 – 1664) und möchte traditionelle und moderne Perspektiven in einen Dialog bringen. Dabei findet auch eine Auseinandersetzung mit den aktuellen gesellschaftlichen Themen Klimawandel, sozialem Wandel, und Digitalisierung statt.

Die Ausstellung wird am 12. Februar 2025 um 18:30 Uhr eröffnet und dauert bis zum 29.März.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 10 bis 18 Uhr und n.V.

Adresse
Scheel-Plessen-Str. 19
22765 Hamburg Altona

https://schauraum.org/

Beteiligte Künstler:Innen

Ingrid Bahß, Klaus Becker, Benedikt Brockmann, Doro Carl, Astrid Clasen, Beatrice Dettmann, Barbara Deveny, Birgit Dunkel, Maria Fisahn, Rainer Garbe, Albrecht Hausotter, Maria Hobbing, iris-a-maz, Heilwig Jacob, Ralf Jurszo, Sabine Keil, Leonid Kharlamov, Sabine Kramer, Maike Kretzer, Chris Lambersten, Detlef Lemme, Simone Lietzow, Zhiyi Liu, Helene Oldenburg, Claudia Reiche, Holger Rocker, Angela Rüpke, Ursula Steuler, Adriane Steckhan, Götz Sommer, Elke Suhr, Gabriele Schwark, Heiko Wommelsdorf

Kurator:Innen: Elke Suhr, Roland Scotti und Julia Melzner


Beispiel

Exzerpt Marcel 250130-3 von Detlef Lemme: Sie ließ darauf eine jener dicken, ovalen Sandtörtchen holen, die man „Madeleine‟ nennt …

Tinte, Aquarell, Collage auf Papier, Hahnemühle, 425 g/m2, 48 x 36 cm, gerahmt: 70 x 50 cm, Detlef Lemme, 2025

Im Dialog

Die wiedergefundene Zeit
Sich dem Memento mori des Gryphius-Gedichts anzuschließen, fällt leicht, entspricht das Gesagte doch Grundsätzen bürgerlicher Erziehung: Demut und Bescheidenheit. Das hat sich auch durch die folgenden Epochen Aufklärung und Romantik erhalten. Aber dem Entschluß, sich nur Gott und dem Jenseits anzuvertrauen, steht (mindestens) seit der Aufklärung der Drang zur Selbstverwirklichung entgegen. Kunst und Literatur kann die Zeit anhalten, Erinnerungen und Emotionen „einfrieren‟, um sie später in verwandten Seelen wieder aufkeimen zu lassen.
Die hier gezeigten Exzerpte stammen aus dem Roman „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit‟ von Marcel Proust (1871 – 1922), der vor 100 Jahren ein einzigartiges psychologisches Bild seiner Gegenwart anfertigte – als Metapher für Selbstbehauptung gegen bürgerliche Dekadenz (Homophobie, Antisemitismus). Wenn Eitelkeit heißt, die eigene Stellung zu überschätzen, dann drückt sich im Exzerpieren Demut und Achtung vor dem Werk der Vorbilder aus. Jean Paul (1763 – 1825) fertigte in seiner Gegenwart 12.000 handschriftliche Seiten mit Exzerpten an.
Detlef Lemme, im Februar 2025

 

Ausstellung geSCHLECHT xpon-art gallery ab 10.10.24

Thematische Gruppenausstellung geSCHLECHT in der xpon-art gallery

Eröffnung: am Donnerstag, den 10. Oktober 2024 um 19:00 Uhr

Öffnungszeiten: Sonnabends, Sonntags, Montags und Dienstags jeweils von 18 – 21:00 Uhr und n.V.

Dauer der Ausstellung bis zum 10. November 2024

Sondertermin: Mittwoch, 30.10.2024 um 19;30 uhr zum „Flexiblen Schmøkern“
(bitte anmelden unter moin@flexiblesschmoekern.de)




Teilnehmende Künstler:innen:

Anabel Jujol, Anna Rose, Bardia Esmaeilloo, Bianca Müllner, Detlef Lemme, Fanny Hübner & Malin Müller, Frieder Falk, Johanna Liebsch, Katharina Langer, Lars Röper, Lola Vorläufer, Maja Wietfeldt, Paula Freitag, René Scheer, Reza Arabgari, Stephanie Hüllmann


mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg.


xpon-art gallery
Repsoldstr. 45
20097 Hamburg
nähe HBF

www.xpon-art.de

https://www.facebook.com/xponart

#xponartgallery

 


Schwarzer Fleck auf weißer Spanplatte, 10 x 10 x 1,6 cm, ca. 1990

Detlef Lemme gibt seiner Arbeit “Schwarzer Fleck auf weißer Spanplatte” folgende Interpretation mit:
Wenn wir in der Kreisfläche des Flecks eine Kugel, mit einem Tropfen als Ursache, erblicken, erinnert der Fleck an die Form der Planeten.
Im Symposion von Platon (416 v. Chr. ) erzählt Komödiendichter Aristophanes die Geschichte der frühen Kugelmenschen, deren drei Geschlechter, männlich, weiblich und das Gemeinschaftliche, sich von Sonne, Erde und Mond ableiteten. Sie hatten vier Beine und vier Arme und einen Kopf mit zwei Gesichtern; “an Kraft und Stärke waren sie gewaltig”. Doch sie wollten sich einen Zugang zum Himmel bahnen, weshalb Zeus sie in zwei Teile zerschnitt, um ihren Übermut zu bändigen. Apollon befahl er, den neuen Zweibeinern das Gesicht zur Schnittstelle zu drehen und sie im Nabel zusammenzuschnüren, um ihnen ihre Zerschnittenheit vor Augen zu führen.
Der Mythos deutet die erotische Begierde als Ausdruck des Strebens der halbierten Menschen nach Wiedervereinigung mit der jeweils fehlenden Hälfte.

 

Auktion im Hamburger Hospiz 2024 ab 6.10.

Auch in diesem Jahr veranstaltet das Hamburger Hospiz wieder eine Benefizauktion mit Ausstellung im Helenenstift in Hamburg-Altona. Auf die 64 Werke zum Thema grenzen.weit können Sie vor Ort und auch online vom 6. Oktober bis zum 8. Dezember 2024 mitbieten.

Die Eröffnung der Ausstellung im Helenenstift ist am 6. Oktober 2024 um 11 Uhr. (Anmeldung erbeten: 389075-0). Zeitgleich wird auch die online-Auktionsseite freigeschaltet: auktion.hamburger-hospiz.de

Bitte unterstützen Sie die Arbeit im Hospiz!

 

Einladungsflyer download

Adresse:

Stiftung Hamburger Hospiz
Helenenstraße 12
22765 Hamburg

auktion.hamburger-hospiz.de


 

blaues Licht, 24 cm x 32 cm, Aquarell auf Papier, 425 g/m2, Detlef Lemme, 2024, gerahmt: 30 cm x 40 cm

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Grenzen und bildWeite. Eine hängende Glühbirne mit einem blauen Schein. Ein Bild ist keine Abbildung, sondern es will Sichtbar machen.

Das Hospiz steht für mich in der Mitte der Gesellschaft!